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Re: Presseschau

Verfasst: Di 11. Mai 2021, 20:01
von Der Akener
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Bis Sommer 2020 war Dynamo-Idol Ralf Minge in Dresden als Geschäftsführer Sport tätig. Jetzt wagt der frühere Stürmer in Halle einen Neuanfang
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentral

NEUER SPORTCHEF IN HALLE
Darum macht's Ralf Minge beim HFC

Von: SÖREN FIEDLER UND STEN HORNIGveröffentlicht am
11.05.2021 - 19:30 Uhr

Der Coup ist perfekt: Der Hallesche FC und Ralf Minge (60) haben sich auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Am Mittwoch soll der Vertrag fixiert werden und Minge offiziell als neuer Sportchef vorgestellt werden.

MINGE MACHT‘S!

Mit dem Ex-Nationalspieler will Halle eine neue Aufbruchstimmung erzeugen. Der Drittligist erhofft sich frische Impulse. Deshalb wurde in den letzten Tagen eine Veränderung in der sportlichen Leitung forciert.

Minge kommt! Aber was wird aus Ralf Heskamp (55)?

Der bisherige Sportdirektor war beim Auswärtsspiel in Mannheim (2:3) nicht mehr dabei. Sein Vertrag läuft aber noch bis Winter 2022. Eine offizielle Beurlaubung oder Vertragsauflösung hat es bisher nicht gegeben.

Minge kommt! Und was wird aus Trainer Florian Schnorrenberg (44)

Fakt ist: Der Großteil der Mannschaft steht hinter Schnorrenberg. Auch Präsident Jens Rauschenbach (52) pflegt ein enges Verhältnis zum Trainer.

Nun ist es gut möglich, dass ein kompletter Neuanfang ausbleibt! Nach BILD-Informationen wird Minge mit Schnorrenberg ausführlich sprechen und eine mögliche Zusammenarbeit ausloten. Ziele und Kaderumbildungen sollen die Hauptthemen sein.

Die Tendenz: Schnorrenberg wird ein neues Angebot bekommen! Am Ende wird der Trainer entscheiden müssen, ob er den neuen Weg beim HFC mitgeht.

Re: Presseschau

Verfasst: Mi 19. Mai 2021, 21:15
von Der Akener
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Braydon Manu bestritt für den HFC bisher 17 Ligaspiele und erzielte drei Treffer in dieser SaisonFoto: upho

Flügelflitzer nur ausgeliehen Manu-Entscheidung beim HFC gefallen

von: SÖREN FIEDLER veröffentlicht am
19.05.2021 - 19:34 Uhr


Er ist den letzten Wochen in Halle regelrecht aufgeblüht, glänzte mit Toren und Vorlagen. Doch jetzt stehen die Zeichen auf Abschied: Braydon Manu (24) wird zu Stammklub Darmstadt zurückkehren.

ERSTER HFC-ABGANG IST KLAR!

Manu hat seinen Dienstwagen in Halle schon abgegeben. Das Auswärtsspiel am Samstag in München wird sein letzter HFC-Auftritt in der 3. Liga werden. Der Leihvertrag mit dem Zweitligisten endet.

Manu ehrlich: „Mich in der 2. Liga durchzusetzen, bleibt mein großes Ziel. Ich will es noch einmal beweisen. Mein letzter Start in Darmstadt war mit einer Verletzung nicht optimal. Das soll jetzt anders werden.“

Der Flügelflitzer plant Neustart in der 2. Liga!

Zuletzt hatten die Fans gehofft, dass er vielleicht doch an Saale bleibt. Manu: „Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass ich die Chance bekommen habe. Die Spielzeit und auch das Vertrauen sind wichtig für mich. Ich fühle mich sehr wohl.“

Mit drei sehenswerten Toren und fünf Vorlagen hatte Manu in der Rückrunde auch einen Anteil am Klassenerhalt. Trotzdem sieht der Offensivspieler seine Leistung kritisch.

Manu: „Ich habe das Gespür, dass ich mein Spiel noch nicht zu 100 Prozent erreicht habe. Es ist in jedem Fall noch Potenzial da. Ich will mich weiter steigern. Das kommt hoffentlich mit mehr Spielpraxis und regelmäßigen Einsätzen.“

Manu vor dem Abschied!

Das schönste Abschiedsgeschenk könnte er den HFC-Fans sicher mit einem Sieg in der Pokal-Qualifikation gegen Magdeburg bescheren...

Re: Presseschau

Verfasst: Do 20. Mai 2021, 21:21
von Der Akener
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Der neue Sportchef Ralf Minge soll beim Halleschen FC einen personellen Umbruch vorantreiben
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentral


ERSTER NEUZUGANG FÜR HALLE?
Minge baggert an Offensiv-Star

Von: SÖREN FIEDLERveröffentlicht am
20.05.2021 - 20:16 Uhr

Halles Fans warten auf Signale der Vereinsführung! Noch ist offen, mit welchem Trainer der HFC in die neue Saison geht und welche Spieler kommen und gehen. Im Moment führen der Vorstand und der neue Sportchef Ralf Minge (60) intensive Gespräche. Auch gestern saß er mit Boss Jens Rauschenbach (52) im Stadion beisammen.

Klar ist: Die Trainerfrage steht beim Drittligisten an erster Stelle. Danach wird der aktuelle Kader besprochen. Und erst zum Schluss werden mögliche Neuzugänge ins Visier genommen.

Hinter den Kulissen werden trotzdem Profis gehandelt und angeboten. Demnach könnte Pasqual Verkamp (23) ein Thema an der Saale werden. Der Stürmer (fünf Tore in elf Spielen) steht noch bei Regionalligist Jena unter Vertrag, ist ab Sommer aber verfügbar.

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Offensivmann Pasqual Verkamp (l.) ist im Sommer ablösefrei zu haben
Foto: Bild13

Interesse an dem Offensivspieler soll es unter anderem auch von Drittliga-Aufsteiger Viktoria Köln und Liga-Konkurrent Duisburg geben. Beim HFC will sich im Moment niemand zu Personalfragen äußern. Andere Dinge haben noch Vorrang.

Fakt ist: In Halle laufen elf Verträge aus. Davon steht der Abgang von Braydon Manu (23) fest, der sich ab Sommer bei seinem Stammklub Darmstadt in der 2. Liga durchsetzen will.

Streichkandidaten sind nach BILD-Informationen Torwart Kai Eisele sowie die beiden Mittelfeldspieler Anthony Syhre und Dennis Mast. Weitere Abgänge sind nicht auszuschließen, egal ob ein neuer Trainer kommt oder Florian Schnorrenberg bleibt..

Re: Presseschau

Verfasst: Mo 31. Mai 2021, 21:19
von Der Akener
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Hallescher FC vor Umbruch Müssen neun
Stars gehen?

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Antonios Papadopoulos (l.) ist zu einer festen Größe beim Halleschen FC geworden. Der Vertrag des Abräumers läuft ausFoto: picture alliance / Eibner-Pressefoto


von: SÖREN FIEDLER veröffentlicht am
31.05.2021 - 20:01 Uhr


Saison vorbei, Pokalqualifikation verpasst und Trainerfrage geklärt: Jetzt kann HFC-Sportchef Ralf Minge (60) endgültig in die Kaderplanung starten. Und da gibt es noch einige Fragezeichen.

Unbedingt halten will der HFC das Trio Stipe Vucur, Antonios Papadopoulos und Jannes Vollert. Letzterer steht zeitnah vor einer Vertragsverlängerung.

Aber: Bei Vucur und Papadopoulos sitzt der Drittligist in der Warteschleife, weil auch andere Liga-Konkurrenten Interesse angemeldet haben.

Insgesamt laufen zwölf Verträge aus. Bereits als Abgänge fix sind Torwart Kai Eisele, Dennis Mast, Anthony Syhre und Tobias Schilk. Sie wurden in der Kabine schon verabschiedet.

Insgesamt droht ein Abgang von neun Profis!

Aber für einen Umbruch, den der HFC durchaus anstrebt, brauchen Minge und das Trainerteam auch Platz für mögliche Verstärkungen.

Deshalb stehen Lukas Boeder, Janek Sternberg und Torwart Nummer vier, Tom Müller auf der Kippe. Den drei Profis signalisierte Halle nach BILD-Informationen zwar Gesprächsbereitschaft, ohne jedoch Zusagen zu machen. Eigengewächs Müller könnte demnach als Torwart Nummer drei infrage kommen.

Und: Die bisherigen Leihprofis Laurenz Dehl (Union) und Braydon Manu (Darmstadt) verbucht Halle ebenfalls als Abgänge. Vorerst.

Sollten jedoch die Stammvereine für beide keine Verwendung haben, könnte der HFC noch einmal ins Spiel kommen und die Offensivkräfte zurückholen...

Re: Presseschau

Verfasst: Di 1. Jun 2021, 12:05
von stiles
Da es hier noch keine Musikrubrik gibt, will ich mal die interessanten Informationen aus der "LVZ" hier verlinken:

"Goitzsche-Front-Manager Steven Dornbusch: Von den Charts an die Tanke
Mit der Bitterfelder Rockband Goitzsche Front ging es auch für den Oschatzer Musikmanager Steven Dornbusch ganz nach oben. Nummer eins in den Album-Charts. Inzwischen arbeitet der 43-Jährige an der Tankstelle, um in Corona-Zeiten Geld zu verdienen. Erst sei er sich doof vorgekommen. Doch heute sagt er: „Weißt du was, drauf geschissen! Lass uns drüber reden!“

Wenn Sänger Bocki – Pascal Bock – von der Bitterfelder Deutschrock-Band Goitzsche Front sonntags um 19 Uhr Gäste ans Mikrofon holt und ihnen für seinen Podcast „Bockis Stammtisch“ seine und die Fragen der Fans stellt, dann ist das ein Genuss für Goitzsche-Front-Liebhaber. Denn immer wieder werden dabei auch interessante Geschichten von und über die Band erzählt. So jetzt beispielsweise die von Goitzsche-Front-Manager Steven Dornbusch, den Bocki vor wenigen Tagen zum Plausch eingeladen hatte. Der Manager arbeitet nun auch an der Tankstelle. Zuerst schämte er sich dafür. Heute steht er voll und ganz hinter dieser Entscheidung, schließlich geht es darum, seine Familie zu versorgen.

Bocki stellte Steven nicht als Manager, sondern als „Mutti für alles“ vor. Als Freund, der die Band auf ihrem Weg begleitet. Über ein Jahr nachdem die Band ihren letzten Auftritt vor der Corona-Pandemie hatte, wurde nun dieses Interview geführt. Ein merkwürdiges Gefühl für beide. „Dein Name ist Steven Dornbusch und nun bist du dran...“, leitet Bocki das Interview ein.

Die Band Goitzsche Front bei einem Konzert in Oschatz. Quelle: Axel Kaminski
„Viele kennen mich als Manager, als Mann, der mit euch auf Tour ist“, sagt Steven Dornbusch. „Wie ich überhaupt dorthin gekommen bin: Musik hat schon immer mein Leben bestimmt. Ich habe sogar zu Schulzeiten den Schul-DJ gespielt. Ich komme aus einer Soldatenfamilie – daher bin ich nach der Schulzeit natürlich zur Bundeswehr gegangen. Selbst während dieser Zeit hat mich die Musik nicht losgelassen. Ich habe im Unteroffizierkorps Partys veranstaltet, habe neben der Dienstzeit im Außeneinsatz Radiosendungen gemacht und habe in den Feldlagern Partys organisiert. Gegipfelt ist das Ganze dann im Kosovo, wo der Kommandeur gefragt hat: ‚Haben Sie Lust, ein Festival zu organisieren?‘ Es sollten Einheimische und Bundeswehrsoldaten dabei sein und diverse Bands aus dem In- und Ausland gemeinsam auftreten. Das habe ich mit 3000 Zuschauern organisiert“, erinnert er sich – und auch daran, dass da ein deutscher Musikmanager dabei war. Dieser lobte seine Arbeit und fragte ihn, warum er so etwas nicht in der zivilen Welt mache.

Seine Bundeswehrlaufbahn endete dann 2006. Er wechselte zu einer Agentur und lernte Veranstaltungskaufmann, machte sich einige Jahre später selbstständig. Mit der eigenen Schülerband fing es an, ging über die „Lochies“ und Heinz Rudolf Kunze und endete irgendwann bei der Goitzsche Front.

Steven Dornbusch im Jahr 2014 mit Sänger Heinz Rudolf Kunze. Quelle: Andreas Doering
Das Improvisieren und das Organisieren sind seine Stärken. Das stellte auch Bocki fest, der weiß, dass es durch viele schlechte und gute Zeiten ging. „Es ist eine Riesenleistung, dass du immer einen klaren Kopf behalten kannst“, lobt der Sänger seinen Manager und ergänzt: „Kommen wir mal zu uns. Im April 2014 hatten wir die erste Zusammenkunft. Du kanntest uns nicht wirklich und warst musikalisch ja auch komplett anders unterwegs.“ Auch Steven erinnert sich genau an die ersten Hörproben. Seine Gedanken waren eher „Was ist das denn? Oh Gott“. „Dann habe ich mir Live-Videos angeschaut, wo 20 oder 30 Leute vor der Bühne standen. Irgendwas hat mich sofort gefesselt und fasziniert. Die Jungs haben was! Nicht nur die Musik. Die strahlen Magie aus und daher haben wir uns getroffen.“
Beide sprechen von einer direkten Wellenlänge und alle begegneten sich auf Augenhöhe. Für beide Seiten ein richtiger Schritt. „Es war für uns wichtig, dass jemand objektiv beschreiben kann, was kacke und was gut war. Auch beim Sound. Das war wichtig und Gold wert“, so Bocki. Vieles haben die Band und ihr Manager seither zusammen erlebt. 2018 stand das Album „Deines Glückes Schmied“ auf Platz eins der deutschen Album-Charts. Im Januar 2020 stieg der Nachfolger „Ostgold“ gleich auf Platz zwei ein. Hinzu kamen viele Konzerte. Und es existieren auch viele Ideen für die Zukunft, die in den Köpfen rumgeistern.

Beim Fanclub-Jahresabschluss-Treffen von Goitzsche Front entstand dann auch die Idee, Kinderheime zu unterstützen. „99 Kinderaugen sollen leuchten“, dafür wird regelmäßig Geld gesammelt. „Da letztes Jahr coronabedingt kein Geld mehr in die Kassen kam, habe ich gesagt: Wir müssen was tun. Ich bin nach wie vor überwältigt. Es klopfte an der Tür, der Fanclub war da und hat mir einen Gutschein gebracht. Zu einer Zeit, wo ich am Boden war.“ Der Fanclub wollte dem 43-Jährigen damit selbst unter die Arme greifen. Denn durch Corona gelangte Steven Dornbusch in eine schwierige Situation, konnte keine Konzerte organisieren, ihm fehlte die Geschäftsgrundlage.

Steven Dornbusch auf Radtour zugunsten mehrerer Kinderheime. Quelle: Christian Kunze
Doch anstatt das Geld für sich zu nehmen, wollte der leidenschaftliche Fahrradfahrer – „für mich ist Rennradfahren eine Sucht geworden, ich werde unruhig, wenn ich mal einen Tag nicht fahre“ – damit arbeiten und etwas Großes auf die Beine stellen. „Für dieses Geld kaufte ich mir spezielle Reifen und machte eine Fahrradtour, um Spenden zu sammeln. 551 Kilometer in 18 Stunden. Am Ende kamen 8000 Euro für die Kinder zusammen“, erinnert sich der Manager. Das ganze Jahr über versucht der Fanclub etwas Gutes zu tun. Doch das war eine der größten Aktionen. Es gab wahnsinnig viel Resonanz.

Schließlich kommt Bocki auf ein großes, aktuelles Thema zu sprechen. Was macht der Manager, wenn er seiner Managertätigkeit nicht nachgehen kann? Viele Anzahlungen, die bereits zuvor getätigt wurden, sind durch die Corona-Krise verpufft. Um das Managerunternehmen „Newado entertainment GmbH“ erhalten zu können, musste er sich etwas einfallen lassen – und bekam das Angebot, an der Tankstelle zu arbeiten. Und das macht er nun seit August 2020 an drei Tagen die Woche in Doppelschichten, um das Geld zu verdienen, das zum Leben reicht. Denn auch seine Frau ist selbstständig, hat in Oschatz ein Kosmetikstudio und war durch Corona ohne Arbeit. Eine schwere Zeit. So ist er froh, dass er den Rückhalt aus der Familie hat.
„Ich habe mich geschämt, ich kam mir doof vor. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich sage: Weißt du was, drauf geschissen. Lass uns drüber reden! Das Leben schreibt gerade seine Geschichten. Und dieser Teil gehört dazu. Dass nicht jeder Manager Millionär ist, nicht jeder Musiker Millionär ist, dürften alle Leute da draußen wissen“, sagt Steven. Und Bocki bekräftigt: „Für mich ist es ein Zeichen von Stärke, das zu machen.“
„Als ich zum ersten Mal an der Tankstelle von Goitzsche-Front-Fans erkannt wurde, dachte ich ‚Scheiße, was denken die jetzt von dir?‘ Dann kam diese Person jedoch zurück und sagte: ‚Du bist der Manager von Goitzsche Front? Respekt, dass du hier stehst!‘ Dann ist er gegangen. Das hat mir Kraft gegeben. Mittlerweile gehe ich sehr offensiv damit um und habe auch unheimlich viele Autogramme von Goitzsche Front verteilt. Es ist unheimlich spannend zu sehen, wie viele Leute Goitzsche Front kennen.“
Auch viele negative Erfahrungen musste er hier machen. Dennoch lässt er den Kopf nicht hängen. „Jeder Mensch da draußen, egal welchen Job er macht, hat die Berechtigung ordentlich und fair behandelt zu werden.“
„Wir wissen ja alle, wie die momentane Lage ist. Dass alles weiter rausgeschoben wird. Die Prognosen sehen ja nicht gut aus. Kannst du da was sagen?“, fragt Bocki. „Für mich persönlich habe ich das Jahr 2021 abgeschrieben“, antwortet Steven Dornbusch. „Wir haben alle Stadtfeste und größere Events außerhalb von Goitzsche Front abgesagt. Bei Goitzsche Front sind wir eine kleine Kampfgemeinschaft. Das macht uns stark. Wir waren schon immer sehr spontan, operativ und schnell. Drüber geredet, versucht, gemacht. Ich glaube, dass wir auch dieses Jahr noch was machen werden. Wie genau das aussieht, das weiß kein Mensch. Wir lassen unsere Fans nicht im Regen stehen. Ich könnte mir vorstellen, dass es keiner Logen mehr bedarf, dafür weniger Leute dürfen. Egal wie viele Leute. Irgendwas werden wir machen.“

Steven Dornbusch weist auch auf das neue Album von Goitzsche Front hin. „Dieses entstand in der Corona-Zeit und ist so vielseitig, wie kein anderes Album zuvor.“

Wer das komplette Gespräch oder andere Interviews von Bocki anhören möchte, findet diese bei Spotify.com unter Bockis Stammtisch.

Von Kristin Engel"

Re: Presseschau

Verfasst: Mo 7. Jun 2021, 21:14
von Der Akener
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Leihgeschäft mit Zweitliga-Aufsteiger? Halle jagt diesen
Hansa-Profi

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Aaron Herzog soll von Zweitliga-Aufsteiger Hansa Rostock ausgeliehen werden und beim HFC Spielpraxis sammelnFoto: Andy Bünning

von: ADRIAN WITTWER und STEN HORNIG veröffentlicht am
07.06.2021 - 20:15 Uhr

Kommt Halles nächster Neuzugang direkt von der Ostseeküste? Nach BILD-Informationen soll der HFC kurz vor der Verpflichtung von Aaron Herzog (23) stehen!

Das Offensiv-Talent machte in der abgelaufenen Saison insgesamt 13 Spiele für Hansa Rostock, bereitete dort zwei Tore vor.

Ende Juni läuft sein Vertrag aus. Doch der Zweitliga-Aufsteiger will ihn offenbar nicht ziehen lassen. Stattdessen geplant: Herzog soll verlängern und dann zu einem Drittligisten ausgeliehen werden, um dort Spielpraxis zu sammeln. Und dieser Verein könnte der HFC sein!

Was passt: Nach der Rückkehr von Leihgabe Laurenz Dehl (19) zu Bundesligist Union Berlin sucht der Klub einen talentierten Offensivmann, der zugleich die U23-Regel erfüllt und flexibel einsetzbar ist.

Halle heiß auf Herzog! Vor seinem Wechsel zu Hansa, durchlief er die Nachwuchsschule von Bundesligist Gladbach.

Sein ehemaliger A-Jugend-Trainer Oliver Neuville (48) im Juli 2020 zu BILD: „Aaron hat ein riesiges Potenzial. Über seine Qualität braucht man nicht reden, die Veranlagung ist top – seine Ballannahme, er kann mit links und rechts schießen, ist schnell und wendig, dreht sich super in beide Richtungen.“

Re: Presseschau

Verfasst: Di 8. Jun 2021, 23:05
von Der Akener
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Hürde ausgeräumt
Darum stehen die Zeichen zwischen HFC und Jannes Vollert nun auf grün
Von Von Christopher Kitsche 07.06.2021, 19:54 • Aktualisiert: 07.06.2021, 21:01

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Jannes Vollert (Foto: imago/Hessland)

Halle (Saale) - Jannes Vollert wird aller Voraussicht nach beim Halleschen FC bleiben. Denn inzwischen gibt es eine interessante Wendung. „Er wird aus dem Vertrag kommen“, bestätigt Vollerts Berater Toni Kierakowitz auf MZ-Nachfrage. Heißt, Vollerts Stammverein Werder Bremen gibt den Profi frei.

Der HFC und der 23-Jährige hatten bereits seit Wochen betont, die Zusammenarbeit auch nach Ende der zweijährigen Leihe von Werder fortsetzen zu wollen. Der Haken: Der Vertrag lief bis 2022. Diese letzte Hürde ist aber nun ausgeräumt. Eine Auflösung seines Arbeitspapiers beim Bundesliga-Absteiger steht bevor. Der Berater befindet sich in Vorgesprächen mit Clemens Fritz, Lizenzspieler-Chef bei den Bremern. Eine Ablöse soll es demnach nicht geben. Das soll auch so an Geschäftsführer Frank Baumann weitergegeben werden.
Jannes Vollert: Einigung mit HFC steht kaum etwas im Wege

Gute Nachricht für den Fußball-Drittligisten an der Saale. Hier liefen am Saisonende „sehr gute“ Gespräche mit HFC-Sportdirektor Ralf Minge, so Kierakowitz. Über Zahlen wurde ebenfalls schon konkret gesprochen. Heißt: Einer Einigung mit dem Klub steht nicht mehr viel im Wege. Auch wenn es durchaus Anrufe von anderen Drittligisten gegeben habe, sehe Vollert seine Zukunft bei den Rot-Weißen.

Insbesondere die starke Endphase der Saison, in der sich der 23-Jährige einen Stammplatz zurückerkämpft hatte, war dafür ausschlaggebend. „Ganz klar. Die Situation war ja dann deutlich positiver als noch vor ein paar Monaten“, sagt Kierakowitz. Der Verein wisse, was man an Vollert habe, ist der Berater überzeugt. (mz)

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 11:26
von hfcfan97

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 14:26
von hfcfan97

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 16:51
von hfcfan97

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 20:06
von hfcfan97

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 20:19
von WörmlitzerJung
hfcfan97 hat geschrieben:
Fr 11. Jun 2021, 20:06
https://www.bild.de/bild-plus/sport/fus ... .bild.html

Ist leider Bild+
Ake, wir brauchen dich! :D

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 20:40
von thbreti
WörmlitzerJung hat geschrieben:
Fr 11. Jun 2021, 20:19
hfcfan97 hat geschrieben:
Fr 11. Jun 2021, 20:06
https://www.bild.de/bild-plus/sport/fus ... .bild.html

Ist leider Bild+
Ake, wir brauchen dich! :D
er sucht uns doch noch im alten Forum :mrgreen:

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 23:31
von stiles
Ich kann Bild + auch nicht lesen, wage trotzdem mal einen Blick in die Glaskugel, wer es sein könnte. Ich weiß es aber nicht, tippe aber auf Niklas Kreuzer. Würde eine Schwachstelle bei uns hinten rechts hoffentlich bessern. ;)

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 23:32
von Der Akener
Ihr macht mich fertig

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Nach Eilers und Röttger Halle-Sportchef Minge jagt nächsten Dynamo-Star

von: SÖREN FIEDLER UND STEN HORNIG veröffentlicht am
11.06.2021 - 20:01 Uhr


„Die Spieler, mit denen man schon zusammengearbeitet hat, kann man natürlich am besten beurteilen...“

Das sagte Halle-Sportdirektor Ralf Minge (60) über mögliche Verstärkungen von Ex-Klub Dresden im BILD-Interview.

WIRD DER HFC ZUR DYNAMO-FILIALE?

Nach der Verpflichtung von Kaderplaner Timo Röttger (35/von 2008 bis 2011 in Dresden) und Stürmer Justin Eilers (32/2014 bis 2016) steht jetzt ein Dritter Schwarz-Gelber weit oben auf dem Minge-Zettel.

Nach BILD-Informationen handelt es sich dabei um Niklas Kreuzer (28)! Der Rechtsverteidiger steht noch bis Ende Juni beim Zweitliga-Aufsteiger unter Vertrag und traf sich bereits mit Minge in Dresden zu einem ersten Gespräch.

Halle jagt auch Kreuzer! Was für einen Transfer spricht: Der gebürtige Münchner verfügt nicht nur über jede Menge Profi-Erfahrung (90 Zweitliga-, 85 Drittligaspiele), sondern wäre vor allem aus offensiver Sicht eine Verstärkung für die rechte Abwehrseite.

Denn da konnten Fabian Menig (27) und Lukas Boeder (24) in der Vorsaison nur bedingt überzeugen. Während Menig aber noch bis Sommer 2022 unter Vertrag steht, und auch in der Mitte einsetzbar wäre, dürfte es für Boeder, dessen Kontrakt Ende Juni ausläuft, eng werden.

Kreuzers Plus: sechs Tore und 24 Vorlagen in 171 Spielen für Dynamo. Der nächste Dresdner im Anflug! Unterschrieben ist zwar noch nichts, aber die Chancen stehen alles andere als schlecht...

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 23:38
von stiles
Na, das ist doch ein toller Deal zwischen dem DFB und dem VFB/Spieler. Eine Spielsperre für den Zeitraum seiner Verletzung.

"Nach Geständnis: DFB sperrt VfB-Star Silas

In dieser Woche sorgte Silas Katompa Mvumpa für eine ergreifende Story: Der Spieler des VfB Stuttgart offenbarte, dass Silas Wamangituka nicht sein richtiger Name ist und er zu Beginn seiner Karriere ein Opfer von Machenschaften seines Beraters wurde, in dessen Zuge der Identitätswechsel zustande kam.
Der DFB reagierte auf die Enthüllung des Kongolesen und sperrte den Offensivstar "wegen unsportlichen Verhaltens für drei Monate - bis einschließlich 11. September 2021". Zusätzlich muss der 22-Jährige eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro zahlen. Der VfB gab bekannt, dass sowohl der Verein als auch der Spieler das Urteil akzeptiert haben, wodurch dieses rechtskräftig ist.
"Dass Silas vom DFB sanktioniert wird, war ihm und uns klar und muss nach den Statuten auch so sein. Das Urteil berücksichtigt zugleich die besonderen Umstände seines Falls. Wir sind froh, dass der sportgerichtliche Aspekt auf DFB-Ebene damit für Silas abgeschlossen ist", ließ Sportdirektor Sven Mislintat dazu verlauten.
Aufgrund eines Kreuzbandrisses fällt Silas ohnehin noch bis Herbst aus."

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 23:39
von Der Akener
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https://www.bild.de/bild-plus/sport/fus ... .bild.html

Nach Eilers und Röttger Halle-Sportchef Minge jagt nächsten Dynamo-Star von: SÖREN FIEDLER UND STEN HORNIG veröffentlicht am
11.06.2021 - 20:01 Uhr

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Der neue Sportchef Ralf Minge Foto: upho


„Die Spieler, mit denen man schon zusammengearbeitet hat, kann man natürlich am besten beurteilen...“

Das sagte Halle-Sportdirektor Ralf Minge (60) über mögliche Verstärkungen von Ex-Klub Dresden im BILD-Interview.

WIRD DER HFC ZUR DYNAMO-FILIALE?

Nach der Verpflichtung von Kaderplaner Timo Röttger (35/von 2008 bis 2011 in Dresden) und Stürmer Justin Eilers (32/2014 bis 2016) steht jetzt ein Dritter Schwarz-Gelber weit oben auf dem Minge-Zettel.

Nach BILD-Informationen handelt es sich dabei um Niklas Kreuzer (28)! Der Rechtsverteidiger steht noch bis Ende Juni beim Zweitliga-Aufsteiger unter Vertrag und traf sich bereits mit Minge in Dresden zu einem ersten Gespräch.

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Niklas Kreuzer bestritt in der abgelaufenen Drittliga-Saison zehn Spiele für Dynamo Dresden, erzielte dabei ein Tor. Sein Vertrag beim Zweitliga-Aufsteiger läuft ausFoto: Olaf Rentsch

Halle jagt auch Kreuzer! Was für einen Transfer spricht: Der gebürtige Münchner verfügt nicht nur über jede Menge Profi-Erfahrung (90 Zweitliga-, 85 Drittligaspiele), sondern wäre vor allem aus offensiver Sicht eine Verstärkung für die rechte Abwehrseite.

Denn da konnten Fabian Menig (27) und Lukas Boeder (24) in der Vorsaison nur bedingt überzeugen. Während Menig aber noch bis Sommer 2022 unter Vertrag steht, und auch in der Mitte einsetzbar wäre, dürfte es für Boeder, dessen Kontrakt Ende Juni ausläuft, eng werden.

Kreuzers Plus: sechs Tore und 24 Vorlagen in 171 Spielen für Dynamo. Der nächste Dresdner im Anflug! Unterschrieben ist zwar noch nichts, aber die Chancen stehen alles andere als schlecht...

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 23:39
von Der Akener
:D :D :D

Re: Presseschau

Verfasst: Fr 11. Jun 2021, 23:56
von Der Akener
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Mit Expertenmeinung
Das ist der neue HFC-Angreifer Justin Eilers
Von Fabian Wölfling 11.06.2021, 16:28 • Aktualisiert: 11.06.2021, 16:32

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Justin Eilers hatte seine beste Zeit bei Dynamo Dresden. (Foto: Thomas Eisenhuth, dpa)

Halle (Saale) - Überraschend hat der Hallesche FC neben Tom Zimmerschied am Donnerstag auch Routinier Justin Eilers verpflichtet. Sportchef Ralf Minge holte den alten Bekannten zum rot-weißen Drittligisten. „Ich freue mich riesig auf die Aufgabe. Der Osten hat mich wieder“, schrieb Eilers bei Instagram mit Verweis auf seine erfolgreiche Zeit bei Dynamo Dresden. Die MZ stellt den neuen Mann vor, der in seiner Karriere schon viele Höhen und Tiefen durchlebt hat.

Der Angreifer hat in der 3. Fußballliga bereits große Spuren hinterlassen hat. 119 Spiele, 52 Tore und 13 Vorlagen weist die Statistik für den 32-Jährigen auf. Im Trikot von Dynamo Dresden, Minge holte ihn 2014 dorthin, war der gebürtige Braunschweiger ein herausragender Akteur. Schnell, technisch stark, eiskalt vor dem Tor: Eilers brachte alles mit. In der Saison 2014/15 kam er in 36 Ligaspielen auf 19 Tore. In der Saison 2015/16 krönte sich der Offensivmann mit 23 Treffern zum Torschützenkönig der 3. Liga. Er erhielt auch die Auszeichnung zum Spieler der Saison. Vor allem schoss Eilers Dynamo aber auch zum Aufstieg in die 2. Liga.
Eilers träumte von der Bundesliga - doch es folgte Verletzung auf Verletzung

Danach wollte sich der Blondschopf seinen Traum von der Bundesliga erfüllen. Er wechselte zu Werder Bremen, womit eine lange Leidenszeit begann. Schon vor Beginn der Vorbereitung in Bremen verletzte sich Eilers im Sommer 2016 aber an der Hüfte, muss schließlich an der Leiste operiert werden. Nach ersten Einsätzen bei der U23 riss er sich im Mai 2017 das Kreuzband. Zum erträumten Bundesligaspiel für Werder kam es daher nie.

Beim griechischen Erstligisten Smyrnis versuchte Eilers danach einen Neuanfang. Weil der ihm vertraute Trainer Valerien Ismael aber schnell entlassen wurde und Gehälter ausblieben, flüchtete aber im Winter zurück nach Deutschland. Bei den Sportfreunden Lotte in der 3. Liga lief er in zwei Spielen vier Minuten auf. Dann machte die Hüfte wieder massive Probleme.

Im Juli 2019 der Tiefpunkt: Eilers, der nicht nur ein talentierter Fußballer, sondern auch ein begabter Sänger ist, gab bekannt, dass er als Folge der schweren Jahre mit vielen Verletzungen Privatinsolvenz anmelden musste. „Ich bin nicht pleite, sondern habe veranlasst, dass meine Schulden über die dafür gesetzlichen Möglichkeiten bereinigt werden“, schrieb Eilers bei Facebook.
Eilers schaffte 2020 das Comeback in der 3. Liga

Danach kämpfte „Eile“ eine ganze Saison ohne Anstellung bei einem Verein um sein Comeback. Mit Erfolg: Im September 2020 unterschrieb er beim Drittligisten Verl. Nach Startschwierigkeiten und muskulären Problemen ließ Eilers in der Rückrunde der abgelaufenen Saison seine Klasse nicht nur aufblitzen. In 13 Spielen, oft nur als Joker eingesetzt, kam er auf fünf Tore.

Wie Justin Eilers Zeit in Verl einzuschätzen ist, kann Wolfgang Temme genau einschätzen. Er berichtet für die „Neue Westfälische“ und den Kicker über den SC Verl. Im MZ-Interview spricht er über Zugang Eilers.

Nach langer Verletzungsmisere hat Justin Eilers in Verl über einen längeren Zeitraum wieder gespielt. Wie haben Sie ihn als Spieler wahrgenommen und wie sind seine Leistungen einzuschätzen?

Ich habe ihn als echten Stürmer-Typen wahrgenommen. Einer, der nicht nur im Zentrum auf seine Chancen lauert, sondern sich auch mal mit läuferischem Einsatz über die Flügel anbietet und sich anspielen lässt. Als fußballerische Stärken habe ich zum einen das Festmachen der Bälle angesehen und vor allem seinen ausgeprägten Willen, zum Abschluss zu kommen - egal ob mit Kopf oder Fuß. Dass seine Chancenverwertung nicht optimal war, hatte sicherlich mit der fehlenden Spielpraxis zu tun. Andererseits: Eine Quote von fünf Treffern in den 13 Rückrundenspielen (und eigentlich darf man nur die zählen) ist so schlecht auch nicht.

Gab es einen besonderen Moment, der von seiner Zeit beim SC Verl in Erinnerung bleiben wird?

In Erinnerung geblieben ist sicherlich sein erster Drittligatreffer nach fast dreijähriger Torflaute am 27. Februar im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken. Leider war es kurz vor Schluss nur das Anschlusstor zum 1:3. Insofern habe ich ihm gegönnt, dass er am 7. Mai in der 83. Minute den Siegtreffer zum 2:1 bei Türkgücü München erzielt hat. In Erinnerung geblieben ist von ihm aber auch, dass er immer wieder zum Ausdruck gebracht hat, wie dankbar er den Verantwortlichen des SC Verl ist, dass sie ihm die Chance zu einem Neustart im Profifußball gegeben haben. Auch sein (nach außen hin wahrnehmbares) Verhalten in Phasen, in denen er noch nicht so zum Zuge kam, wie er sich das gewünscht hätte, war tadellos und absolut loyal zu Trainer und Verein.

Hätte ihn der SC Verl gern gehalten und wird der Wechsel nach Halle daher als Verlust eingeschätzt?

Ich kenne die Vertragsmodalitäten nicht, die seinerzeit bei der Verpflichtung durch den SC Verl vereinbart worden waren. Es war davon die Rede, dass Justin Eilers selbst einen Teil des Risikos getragen habe, und es gab wohl eine beiderseitige Option zur Verlängerung. Ich gehe davon aus, dass der SC Verl gerne mit ihm verlängert hätte, denn er stand am Saisonende nicht auf der Verabschiedungsliste und es gab keine Kritik an seiner Leistung - eher im Gegenteil. Offenbar hat man sich finanziell nicht einigen können. Ich halte den Weggang dieses Spielers mit seinen Qualitäten und seiner Erfahrung für einen Verlust. (mz)

Re: Presseschau

Verfasst: Sa 12. Jun 2021, 10:33
von thbreti