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Der Akener
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TEILS FLUCH, TEILS MAKEL
Riesige Verletztenliste: Ist das alles nur Pech beim HFC? - Was Sportchef und Leistungsdiagnostiker sagen
Von Christoph Karpe
21.09.2021, 06:38 • Aktualisiert: 21.09.2021, 06:41

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Auf der Bank wird beim so genannten Schubladentest klar: Das Kreuzband bei Aaron Herzog ist durch. Foto: Imago/Huebner

Halle (Saale)/MZ - Den neuerlichen Schock wollten sie erstmal sacken lassen. So die Verabredung. Am Dienstag, mit der Rückkehr in den Trainingsbetrieb, gibt es dann die Analyse. „Wir drehen jedes Steinchen um und legen alles nebeneinander“, sagte Sportdirektor Ralf Minge am Montag. Er und das Trainerteam des Halleschen FC wollen die Konsequenzen aus der akuten Verletztenmisere beim Fußball-Drittligisten bereden, die am Samstag bei der 1:2-Niederlage in Mannheim im Kreuzbandriss bei Mittelfeldspieler Aaron Herzog (Ausfall bis Saisonende) ihren Tiefpunkt erreicht hatte.

Als Minge das Brainstorming mit Trainer Florian Schnorrenberg und dessen Team ankündigte, stand das Ergebnis der MRT-Untersuchung von Niklas Landgraf noch aus. Der Verteidiger musste im Waldhof mit Adduktorenproblemen zur Pause ausgewechselt werden. Am Abend kam dann Entwarnung: nichts kaputt. Heißt nicht, dass er sofort wieder spielen kann. Torwart Sven Müller droht sowieso länger auszufallen. Der hatte in Mannheim arg gehumpelt. Jedenfalls herrscht vor dem Derby am Freitag gegen den 1. FC Magdeburg (19 Uhr) Alarmstimmung angesichts eines Mangels an gestandenen Profis. Ein Zustand, an dem die Rückkehr von Stürmer Terrence Boyd nach abgelaufener Rotsperre nichts ändert. Deshalb wird über weitere Zugänge diskutiert.

Intern wird über Ursachen gegrübelt und nach Lösungen gesucht. Im Umfeld entbrennt unter den Anhängern in den sozialen Netzwerken eine heiße Debatte. Die Fragen: Ist das nur ein Fluch? Oder sind die vielen Verletzten eventuell eine fatale Konsequenz aus falsch dosiertem Training?

Für Minge ist klar: „Wenn wir sieben Muskelverletzungen gehabt hätten, wäre ein Muster erkennbar. Dann müssten wir etwas hinterfragen. Aber ein Wadenbeinbruch wie bei Sören Reddemann, eine Schulterverletzung wie bei Tom Zimmerschied oder jetzt ein Kreuzbandriss sind gänzlich verschieden“, sagt er. Auch, dass die Mannschaft womöglich zu untrainiert sei, um körperlich die massiven Belastungen auszuhalten und mit Verletzungen Tribut zahlt - diese These weist er von sich. „Wir waren in den letzten drei Spielen immer auf einem besseren physischen Level als der Gegner. In Mannheim und Zwickau haben wir in der zweiten Halbzeit zulegen können. Davor haben wir gegen 1860 München in Unterzahl dagegengehalten. Das spricht ganz und gar nicht dafür, dass die Mannschaft körperliche Defizite hat“, resümierte Minge die englische Woche.

Seine generelle Einschätzung der misslichen Situation hatte er schon am Sonntag via Vereinshomepage kundgetan: „Ich habe schon viel erlebt im Fußball, aber diese Fülle an schweren Verletzungen innerhalb kürzester Zeit in einer Mannschaft ist wohl unerreicht.“ Sechs Verletzungen, die eine Operation nach sich zogen, sind in der Masse tatsächlich unfassbar heftig.

Schwache Ausgangswerte
Einer jedoch teilt die Binnensicht beim HFC nicht ganz: Prof. Dr. René Schwesig, an der Uni in Halle der Fachmann für Leistungsdiagnostik. Der 49-Jährige checkt beim Halleschen FC den Fitnesszustand der Spieler, bevor die in die Vorbereitung einsteigen. Auch der FSV Zwickau lässt bei ihm im Labor seine Profis unter die Lupe nehmen. Und Schwesig hat ein paar Beispiele, die ihm nicht so gefallen. „Als Maximilian Jansen vom FSV verpflichtet werden sollte, wurde er vom Verein zuerst zu mir geschickt. Jan Löhmannsröben hat beim HFC ohne Untersuchung bei uns einen Vertrag bekommen“, so Schwesig. Nur ein Detail jüngeren Datums.

Nachdem der Diagnostiker die HFC-Spieler im Juni - etwa per Laufbandtest - untersucht hatte, wusste er: „Das Ausgangsniveau vor dem Trainingsstart war nicht allzu hoch.“ Viele hatten in der Pause geschludert. Um die Defizite aber aufzuholen, „hatte ich den Eindruck, da wurde beim HFC zu wenig gemacht“. Schwesig vermisste hartes Grundlagen-Ausdauer- und Krafttraining. Auch aktuell sollte in der Woche mindestens eine knackige Einheit eingestreut werden. Hauptsächlich auf Regeneration zu setzen, reiche nicht. So seine Einschätzung.

Zu wenig Ausdauer-Training?
Was ihm aufgefallen ist: Nach Spielen wird nicht mehr ausgelaufen. „In Socken ein paar Runden auf dem Rasen zu drehen und dazu etwas Gymnastik, das ist wichtig.“ Passiert beim HFC nicht. Da wird in den Katakomben nach Heimspielen Ergometer gefahren. Wenige sind diszipliniert. Schwesig hat nach dem 4:4 gegen Verl nur einen Profi strampeln sehen.

2014 hatte René Schwesig bereits Kontakt zu Minge in Dresden. Unter Trainer Stefan Böger (später Coach und Sportchef in Halle), war die Leistungskurve von Dynamo nach einem prima Start eingebrochen. Dresdens Sportchef wollte das Phänomen ergründen. Schwesig half. Dessen Analyse: In der Vorbereitung war zu lasch trainiert worden. „Mannschaften, die viel Grundlagen-Ausdauer trainieren, kommen in der Regel schwerer in eine Saison, überholen aber dann die Konkurrenz“, so die wissenschaftlichen Tatsachen. Und fittere Spieler verletzen sich nicht so häufig.

Herzog war quasi ein Opfer seiner nicht so fitten Nebenleute. Der hatte in Mannheim mehr als doppelt so viele Sprints als der in diesem Punkt zweitbeste Spieler des HFC geleistet. Er sollte platt ausgewechselt werden, doch weil Mitspieler Krämpfe signalisierten, musste er durchspielen.

Beim HFC werden sie am Dienstag auch die Trainingsinhalte intern diskutieren.

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FREITAGABEND GEGEN 1. FC MAGDEBURG
Trotz aller Ausfälle: Wo der HFC seine Chance auf den Derbysieg wittert
Die dramatische Verletzungsserie überschattet derzeit alles. Wie die Mannschaft im Duell mit Tabellenführer Magdeburg trotzdem dagegenhalten will.

Von Christopher Kitsche
23.09.2021, 09:16 • Aktualisiert: 23.09.2021, 09:39
Halle (Saale)/MZ - Ein wenig Galgenhumor und einen Moment des Innehaltens, das habe er schon gebraucht. Sonst wäre das neuerliche Verletzungs-Drama bei Fußball-Drittligist Hallescher FC für dessen Torjäger Terrence Boyd kaum greifbar gewesen.

„Wenn du die Nachricht hörst, dass der nächste eine Operation braucht, zieht sich der Magen zusammen. Es fühlt sich fast so an, als ob das einem selbst passiert wäre. Das trifft ja immer die ganze Mannschaft“, erzählt der 30-jährige Boyd, der HFC-Trainer Florian Schnorrenberg nach zwei Spielen Rotsperre im Heimderby gegen Tabellenführer 1. FC Magdeburg am Freitag (19 Uhr im Liveticker) wieder zur Verfügung steht.

Im Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim (1:2) hatte sich Mittelfeldspieler Aaron Herzog das Kreuzband gerissen, bei Torhüter Sven Müller wurde im Nachgang eine Fraktur am Sprunggelenk festgestellt. Beide werden dem Verein über mehrere Monate fehlen.

HFC-Kapitän Jonas Nietfeld: „Uns bricht viel Qualität weg“
Die zuvor ohnehin schon lange Ausfallliste im Kader erweiterte sich damit auf zehn Spieler, der Klub wurde wenige Tage vor dem Heimspiel gegen die Magdeburger personell bis ins Mark getroffen. „Es tut uns für die Jungs am meisten leid, uns bricht dadurch viel Qualität weg“, sagt Kapitän Jonas Nietfeld.

Trotzdem: Der Blick müsse nach vorn gehen, etwas anderes bleibt den HFC-Führungsspielern und ihren Kollegen ja auch nicht übrig. Am Freitag werde trotz allem eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die mit allem, was sie hat, dagegenhält. So das Versprechen.

„Wir möchten kein Mitleid. Mit den verbleibenden Spielern, die wir haben und dem guten Teamspirit, werden wir gegen Magdeburg und in den Spielen danach alles rausfeuern“, ist die Ansage von Boyd. „Jeder brennt auf dieses Derby, das wird auch im Training deutlich. Das Spiel wird extrem emotional “, sagt Nietfeld.

Hallescher FC will 1. FC Magdeburg mit letztem Aufgebot „stressen“
Darin könnte eine Chance liegen: Spielerisch hat die Mannschaft von FCM-Trainer Christian Titz sicher Vorteile, für den HFC gilt es, kämpferisch dagegenzuhalten und den Rückenwind durch das Heimpublikum zu nutzen. „Wir dürfen nicht zu passiv sein, wenn wir ihnen zu viel Platz geben, dann wird es schwer gegen Magdeburg“, so Nietfeld.

„Die besondere Stimmung wird natürlich spürbar sein. Dass man so ein Spiel umso mehr gewinnen will, wissen wir alle“, betont Boyd. „Wir wollen in erster Linie gut gegen den Ball arbeiten, sie stressen und möglichst nicht zu sehr zur Entfaltung kommen lassen. Nach vorn haben wir selbst genug Qualität.“

Der Gedanke „nur nicht auch noch verletzen“ und deswegen zögerlicher in Duelle zu gehen, sei indes genau der falsche. „Wer mit Angst in Zweikämpfe geht, ist meistens der Nächste, der sich verletzt“, stellt Boyd klar. „Es geht im Training trotzdem zur Sache, sonst wäre es im Spiel am Wochenende auch nicht möglich, einfach umzuschalten“, so Nietfeld.

Gelingt es im Derby? Terrence Boyd will gerne mal wieder treffen
Ein Umdenken in puncto Regeneration setzte nach den vielen Verletzungen aber ein. „Worauf wir jetzt noch mehr Wert legen, ist die Körperpflege. Darauf sollte jeder noch mehr achten: auslaufen nach den Spielen, Behandlungen in Anspruch nehmen.“

Im vergangenen Heimderby im Januar traf Torjäger Terrence Boyd in der Nachspielzeit zum viel umjubelten Sieg (1:0) - grüßte damals beim Geisterspiel in die verwaiste Kurve. „Es wäre schön, wenn ich mal wieder treffe. Wir wollen aber erst einmal schauen, dass wir gegen Magdeburg überhaupt erfolgreich sind“, sagte er. Trotz Verletzungs-Drama.

thbreti
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chemiebeiköhler
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thbreti
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chemiebeiköhler hat geschrieben:
Do 23. Sep 2021, 15:19
Töne vom HFC:
https://www.mdr.de/sport/index.html
Siehe einen Post drüber
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STARTELF FÜR SACHSEN-ANHALT-DERBY
Zwei Spieler wackeln noch: So könnte der HFC gegen Magdeburg spielen
Acht Ausfälle sind beim Halleschen FC im Derby sicher, aber es könnten auch zehn werden. Wie die Startelf gegen den 1. FC Magdeburg aussehen wird.

23.09.2021, 15:05 • Aktualisiert: 23.09.2021, 15:16

Halle (Saale)/MZ - Auch einen Tag vor dem Spiel weiß Trainer Florian Schnorrenberg noch nicht, mit welchem Kader er ins Spiel seines Halleschen FC gegen den 1. FC Magdeburg am Freitagabend (19 Uhr im Liveticker) gehen kann. Klar ist: Es wird zahlreiche Ausfälle geben. Noch unklar ist aber, wie viele genau.

Denn hinter Niklas Landgraf und Louis Samson stehen noch Fragezeichen. Landgraf ist seit der 1:2-Niederlage gegen Waldhof Mannheim am Samstag angeschlagen und konnte die Woche über nicht trainieren. Samson ist nach seiner Verletzungspause erst seit Wochenstart wieder leicht im Training und muss die Belastung gut dosieren, um kein Risiko einzugehen.

„Bei Niklas Landgraf muss man antesten, ob er vielleicht in Frage kommt“, sagte Schnorrenberg am Donnerstag über die variablen Defensivspieler, der eigentlich dringend für die Startelf gebraucht wird. Zwar verspricht der Trainer, sich trotz aller Ausfälle „eine gute Aufstellung“ für das Derby zu überlegen. Aber wie könnte die aussehen? Wir geben den Überblick.

Hallescher FC: Mögliche Startelf gegen 1. FC Magdeburg
Tor: Klare Sache. Tim Schreiber übernimmt den Posten des verletzten Sven Müller. Luca Bendel aus der A-Jugend sitzt als Ersatzkeeper auf der Bank.

Abwehr: Viele Alternativen hat Schnorrenberg hier nicht mehr. Niklas Kreuzer verteidigt rechts, Kapitän Jonas Nietfeld und Niklas Kastenhofer innen. Sehr unwahrscheinlich, dass der bislang ignorierte Fynn Otto ausgerechnet im Derby seine Chance bekommt. Auf links wird Janek Sternberg mit seiner Spezialmaske auflaufen.

Mittelfeld: Defensiv ist die Not groß. Nur Marcel Titsch Rivero bleibt als „gelernter“ Sechser oder Achter übrig. Neben ihm könnte Allrounder Niklas Landgraf auflaufen, wenn er denn fit wird. Louis Samson wäre wohl nur im größten Notfall nach seiner Verletzungspause eine Alternative, aber wohl nicht für die Startelf. Fallen Landgraf und Samson beide aus, wird es ganz knifflig. Dann müsste wohl Nietfeld aus der Abwehr vorrücken oder taktisch umgestellt werden. Offensiv dürfte Jan Shcherbakovski nach zuletzt starken Auftritten rechts beginnen, Julian Derstroff hat auf links die Nase vorn vor Julian Guttau. Als hängende Spitze ist Michael Eberwein gesetzt.

Angriff: Der große Lichtblick im Kader. Terrence Boyd ist nach seiner Rotsperre wieder dabei und heiß auf das Derby. Der Torjäger ist konkurrenzlos, als „Joker“ steht dann Youngster Tom Bierschenk bereit, der zuletzt gegen Mannheim gute Ansätze gezeigt hatte.

Ersatzbank: Luca Bendel für das Tor, Fynn Otto (19 Jahre) und Lukas Griebsch (17) für die Abwehr, dazu noch Lucas Halangk (18), Elias Löder (21), Kebba Badjie (22), Julian Guttau (21) und Tom Bierschenk (18) für offensivere Aufgaben. Bis auf Guttau sind das alles sehr unerfahrene Spieler, die sich in der 3. Liga bislang nicht behaupten konnten.

So könnte der HFC spielen: Schreiber – Kreuzer, Nietfeld (Otto), Kastenhofer, Sternberg – Titsch Rivero, Landgraf (Nietfeld/Samson) – Shcherbakovski, Eberwein, Derstroff – Boyd.

Ausfälle: Müller, Menig, Vollert, Reddemann, Lindenhahn, Löhmannsröben, Herzog, Zimmerschied, Eilers, Samson (evtl.), Landgraf (evtl.)






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ANSAGE VORM DERBY
Schreiber verspricht aggressiven HFC



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VORM SACHSEN-ANHALT-DERBY
FCM-Trainer Titz warnt vor Halles Rumpf-Truppe

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Auch auf HFC-Keeper Tim Schreiber wird es im Derby am Freitagabend ankommen. (Foto: imago images/Karina Hessland)

RUND 11.000 FANS BEIM DERBY
Jetzt erst recht! HFC baut gegen FCM auf „Hexenkessel“ im Stadion
Der Hallesche FC und der 1. FC Magdeburg stehen sich im Derby gegenüber. Wie die von Verletzungen geplagten Hallenser das diesmal ungleiche Duell angehen.

Von Christoph Karpe
24.09.2021, 09:10 • Aktualisiert: 24.09.2021, 09:53

Halle (Saale)/MZ - Da kamen sie pünktlich vor dem Abschlusstraining fröhlich angeschlendert, die drei jugendlichen L: Lucas Halangk (einen Tag 18), Junioren-Torwart Luca Bendel (18) und Lukas Griebsch (17). Wohlwissend: Am Freitagabend (19 Uhr) werden sie ihr erstes Drittliga-Derby zwischen ihrem Halleschen FC und dem 1. FC Magdeburg erleben.

In einem so genannten „Hexenkessel“. 10.800 Karten waren bereits am Donnerstagmittag für das ewig brisante Duell weg. Dass die Teenager erstmal zumindest auf der Ersatzbank dabei sind, womöglich auch auf dem Platz gebraucht werden, die Gründe sind bekannt. Der Kader des HFC ist nach beinahe zahllosen Verletzungen auf nur noch 18 Spieler ausgedünnt.

Jetzt erst recht! HFC geht trotzig ins Derby mit Tabellenführer FCM
Es gab schon bessere personelle Voraussetzungen für die Hallenser vor einem Fußballspiel gegen einen Tabellenführer, wie es die Gäste gerade in der dritten Liga sind. Doch inzwischen haben sie sich eingeschworen, die Widrigkeiten nicht in die Köpfe dringen zu lassen. Was die Beine lähmen könnte.

„Angst wäre ein schlechter Berater“, hat Florian Schnorrenberg das Motto ausgegeben. Was in zweierlei Hinsicht gilt: weder Angst vor dem FCM, noch vor Zweikämpfen, bei denen weitere Schmerzen drohen. An diesem Freitag sollen die Zuschauer einen HFC mit Messern zwischen den Zähnen erleben. Jetzt erst recht.

„Wir haben einen Plan, wie wir dem Gegner maximal Paroli bieten können. Wir werden nicht vor dem eigenen Sechzehner parken“, so der Trainer. Und er betont: „Mitleid können wir nicht gebrauchen. Es ist unser Anspruch, eine gute Leistung zu bringen“, sagt Schnorrenberg und verspricht ein Spektakel: „Bei unseren Spielen ist es nie langweilig.“ Zugleich weiß er: „Wenn man auf die Tabelle schaut, sind wir nicht der Favorit.“ Der Ball liegt also bei der Mannschaft von Trainerkollege Christian Titz, dem übrigens auch einige Leistungsträger verletzt fehlen.

1. FC Magdeburg erwartet hitziges Duell in Halle
Magdeburg nimmt die Rolle des Favoriten zwar an, aber mit einigem Respekt. So sagte FCM-Kapitän Tobias Müller bei „liga3online.de“: „Wir stellen uns auf ein hitziges Duell mit harten und intensiven Zweikämpfen ein. Wir haben uns auf den Gegner gut vorbereitet. Besonders mit Terrence Boyd und Michael Eberwein hat Halle zwei Zielspieler, auf die wir aufpassen müssen. Mit dieser Art und Weise hat der HFC bereits das eine oder andere Mal getroffen“, so der einstige HFC-Spieler.

„Der HFC kann auf eine starke Offensive zurückgreifen“, betont auch Trainer Titz. In Halle hoffen sie natürlich auf Rückkehrer Boyd im Sturmzentrum. „Terrence ist immer heiß und freut sich riesig“, verriet Schnorrenberg am Freitag und natürlich würde der Publikumsliebling am liebsten in jeden Spiel vier, fünf Tore machen. „Er ist wichtiger Zielspieler, aber wir sollten nicht alles an ihm festmachen und Torgefahr verteilen.“ Boyd seinerseits sagte „liga3online“: „Wir sind wie das kleine gallische Dorf, das sich gegen die Römer stemmt.“ Titz nahm das auf und drehte es um: Boyd allein sei „wie eine römische Armee“.

Dreh-und Angelpunkt bei den blau-weißen Gästen ist Mittelfeld-Lenker Baris Atik. „Er spielt sehr gute Pässe in die Schnittstellen und strahlt Torgefahr aus“, so der HFC-Coach über den 26-Jährigen der übrigens seine fünf Saisontore allesamt in Auswärtsspielen erzielt hat.

Vorfreude auf das erste Derby: HFC-Keeper Tim Schreiber im Blickpunkt
Atik seinerseits hat auch ein Auge auf Halle geworfen. „Es tut mir leid für den HFC, dass sie so viele Ausfälle haben. Dennoch wird Halle ein schwieriger Gegner. Wir glauben nicht, dass wir dort gemütlich die Punkte einsacken“, sagte der Topscorer der Liga in „Bild“.

Womöglich werden aber weder Atik noch Boyd die Schlüsselspiele ihrer Teams an diesem Abend. Sondern die Torhüter Dominik Reimann (FCM) und Tim Schreiber. Der Hallenser ist nach der Sprunggelenksfraktur von Kumpel Sven Müller zurück im Kasten, den er schon die ersten drei Spiele gehütet hatte. „Er hat schon oft bewiesen, dass er einer der besten Torhüter seiner Altersklasse in Deutschland ist“, hat Florian Schnorrenberg volles Vertrauen in das Können des 19-jährigen Nachwuchsauswahl-Spielers.

Schreiber freut sich derweil auf sein erstes Derby als Aktiver und ein volles Haus. Nein, Sorgen mache er sich keine. Bangemachen gilt nicht! Nur verletzten sollte sich trotzdem mal keiner - vor allem er selbst nicht.

Der Akener
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Re: Presseschau

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