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Der Akener
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1:1 BEIM SC FREIBURG II
Abwehrschlacht im Breisgau: HFC rettet einen Punkt in Unterzahl
Von Fabian Wölfling
02.10.2021, 15:59 • Aktualisiert: 02.10.2021, 16:37

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Tim Schreiber rettet hier nach einem Freistoß für den Halleschen FC. (Foto: imago images/Beautiful Sports)

Freiburg/Halle (Saale)/MZ - Der Hallesche FC hat in der 3. Fußballliga am Samstag einen Punkt erkämpft. Bei der Reserve des SC Freiburg brachte ein starker Start und anschließend eine aufopferungsvolle Verteidigungsleistung mit einem starken Schlussmann Tim Schreiber ein 1:1-Unentschieden.

Per Zug ging es für den HFC diesmal zum Auswärtsspiel in das über 600 Kilometer entfernte Freiburg. Sollte Zeit sparen und somit die Beine nicht ganz so schwer machen. Das Energiemanagement ist ja ohnehin gerade ein großes Thema. Wegen der vielen Verletzten reiste der HFC mit nur 17 Spielern in den Breisgau. Die Bank war somit sehr dünn besetzt, die Startelf aber fast unverändert im Vergleich zum begeisternden 3:2-Derbysieg gegen Magdeburg. Nur Julian Guttau ersetzte Julian Derstroff, der mit Wadenproblemen passen musste.

HFC-Fans geben im Dreisamstadion klar den Ton an
Die Herausforderung lag für die Rot-Weißen am Samstag nicht nur im Gegner, der wie alle Bundesliga-Reserveteams viele junge begabte Kicker aufbot, sondern auch in der ganz anderen emotionalen Umrahmung der Partie. Gegen Magdeburg schrien noch über 10.000 Fans das Team zum Sieg, im altehrwürdigen Dreisamstadion waren die Ränge dagegen mit 1.275 Zuschauern nun nur dünn besetzt. Den Ton gaben aber die rund 200 mitgereisten HFC-Fans an.

Der Auftakt geriet ganz im Sinne der dauersingenden Gäste-Anhänger, immer wieder spielte sich der dominante HFC über die linke Seite durch, der stets offensiv denkende Außenverteidiger Janek Sternberg schlug allein in den ersten fünf Minuten drei Flanken in den Strafraum. Wirkliche Torgefahr erzeugten die aber nicht. Auch bei den ersten Schussversuchen von Jan Shcherbakovksi und Terrence Boyd fehlte noch Schmackes.

Bei der ersten Ecke passte in der 14. Minute dann aber alles. Marcel Tisch Rivero brachte den Standard perfekt in die Mitte und Michael Eberwein köpfte ebenso zielgenau in die rechte untere Ecke ein. Für den in dieser Spielzeit bärenstark aufspielenden Zehner des HFC war es bereits das siebte Saisontor im 10. Saisonspiel. In der Vorsaison hatte er für die gleiche Ausbeute noch 36 Einsätze gebraucht.

Shcherbakovskis Fehlpass leitet Freiburgs erste Großchance ein
Fast hätte Shcherbakovski mit einem äußerst schlampigen Pass in der Vorwärtsbewegung die ganze Mühe samt Führung aber nur vier Minuten später zunichte gemacht. Freiburg schaltete schnell um, Noah Weißhaupt schlenzte den Ball aber am Tor vorbei. Das fiel in die Kategorie: Glück der bis dahin sehr Tüchtigen.

Der stürmische Auftakt mit sehr offensivem Pressing hatte aber offensichtlich Kraft gekostet. Freiburg spielte sich nach 25 Minuten gegen tiefer stehende Hallenser besser in die Partie, hatte mehr Ballbesitz und auch Offensivaktionen. So musste Tim Schreiber in der 29. Minute nach einem Schuss von André Barbosa mit einem starken Reflex das 1:1 verhindern. Zuvor hatte eine Verlagerung die HFC-Defensive ausgehebelt. In der 35. Minute flog der HFC-Schlussmann dann in die linke Ecke, entschärfte so einen hübschen Freistoß von Weißhaupt.

Überhaupt war Weißhaupt der auffälligste Spieler der Heimelf. In der 40. Minute sprintete er auf der linken Seite auf und davon, Niklas Kreuzer musste ihn per Foul stoppen. Die Folge war die 5. Gelbe Karte für den Rechtsverteidiger. Damit fehlt gegen Saarbrücken in zwei Wochen ein weiterer wichtiger Spieler.

Tim Schreiber bringt den SC Freiburg II lange zur Verzweiflung
Die HFC-Führung zur Pause hielt trotz des Drucks der Freiburger aber. Weshalb der Sportclub reagierte und mit Vincent Vermeij einen erfahrenen Stoßstürmer zur zweiten Halbzeit ins Spiel brachte. Was schnell Wirkung zeigte: In der 49. Minute schraubte sich der Niederländer hoch, aber Schreiber entschärfte auch den Kopfball des Angreifers.

Der Leihkeeper von RB, der ja gegen Magdeburg noch gepatzt hatte, sammelte also fleißig Punkte im Konkurrenzkampf mit dem nachverpflichteten Daniel Mesenhöler. Wenn sich ein Torwart aber auszeichnen muss, ist das für eine Mannschaft insgesamt kein gutes Zeichen. Der so dezimierte HFC blieb auch nach dem Seitenwechsel schwer unter Druck, den schwungvollen Beginn des ersten Abschnitts konnte die Schnorrenberg-Elf nicht wiederholen. Stattdessen stand der HFC jetzt meist mit neun Spielern vor dem eigenen Tor, nur Boyd lauerte vorn noch auf Konter.

Nach etwas mehr als einer Stunde versuchte Schnorrenberg diese Umklammerung mit zwei Wechseln zu lösen. Louis Samson gab nach Adduktorenproblemen sein Comeback, kam für Titsch Rivero ins Spiel, dazu ersetzte Kebba Badjie den bemühten Guttau. Das half tatsächlich erstmal, den Schwung der Freiburger auszubremsen.

Hallescher FC geht am Ende die Kraft aus
Aber nur für zehn Minuten. In der 74. Minute wäre fast der Ausgleich gefallen. Niklas Kastenhofer verhinderte mit der Fußspitze ein sicheres Tor von Sandrino Braun-Schumacher. Der Ball flog so nach einem Eckball über das Tor. Die nächste Ecke brachte in der 82. Minute aber doch das verdiente 1:1 für den daueranrennenden SC. Verteidiger Kiliann Sildillia köpfte in die linke untere Ecke ein, Boyd hatte den Ball zuvor verpasst.

Der wacker verteidigende, aber offensiv in der 2. Hälfte komplett harmlose HFC musste nun sogar aufpassen, nicht ganz ohne Punkte die Zug-Heimreise antreten zu müssen. Zumal in der 90. Minute Kreuzer auch noch vom Platz flog, weil er heftig in einen Zweikampf einstieg und die Gelb-Rote-Karte sah.

Aber die völlige platten verbliebenen neun Feldspieler schafften es in der Nachspielzeit irgendwie das Tor zu verteidigen und retteten so das Remis ins Ziel. Jetzt geht es im Landespokal mit einem Spiel bei Oberligist Sandersdorf weiter, danach folgt in der 3. Liga ein Heimspiel gegen Saarbrücken.

Statistik: SC Freiburg II - Hallescher FC 1:1 (0:1)
Freiburg: Atubolu - Rosenfelder, Braun-Schumacher, Sildillia - Engelhardt - Barbosa da Silva (74. Leopold), Robert Wagner, Tauriainen, Weißhaupt - Kehrer (65. Ontuzans), Burkart (46. Vermeij). - Trainer: Stamm
Halle: Schreiber - Kreuzer, Kastenhofer, Nietfeld, Sternberg - Titsch-Rivero (65. Samson), Landgraf - Shcherbakovski (85. Löder), Eberwein, Guttau (65. Badjie) - Boyd (90.+2 Halangk). - Trainer: Schnorrenberg
Schiedsrichter: Christian Ballweg (Zwingenberg)
Tore: 0:1 Eberwein (14.), 1:1 Sildillia (83.)
Zuschauer: 1277
Gelb-Rote Karte: Kreuzer wegen wiederholten Foulspiels (90.+1)
Gelbe Karten: Sildillia - Nietfeld, Titsch-Rivero

thbreti
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Michael Eberwein spielt seit Sommer 2020 im Trikot des HFCFoto: Uwe Koehn


HFC-Stürmer ganz privat So tickt Tor-Garant Eberwein

von: SÖREN FIEDLER veröffentlicht am
07.10.2021 - 20:16 Uhr

Er ist Halles Tor-Garant, Kilometerfresser und Kopfballwaffe: Michael Eberwein (24) avancierte in den ersten zehn Spielen zum wertvollsten HFC-Profi!

Mit sieben Toren und zwei Vorlagen hat er jetzt schon die Quote der gesamten Vorsaison eingestellt. Dazu eine durchschnittliche Laufleistung von über zwölf Kilometern pro Spiel – einer der Topwerte im Kader.

Trainer Florian Schnorrenberg (44): „Ebi ist kopfballstark und hat seine Torabschlüsse enorm verbessert. Das steigert sein Selbstvertrauen. Ihm ist kein Weg zu weit, er ist anerkannt und ein gelassener Typ. So einen hat jeder gern im Kader.“

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Michael Eberwein hat in Halle einen Vertrag bis 2022Foto: Uwe Koehn

Doch wie tickt der Stürmer? Eberwein verrät: „Ich bin zurückhaltend, rede auch gar nicht viel über mich und genieße lieber meinen Spaß am Fußball.“

Seine Hobbys: Er schaltet ab bei Spaziergängen mit Freundin Theresa, die mit ihm in Halle wohnt. Sie kochen gemeinsam, am liebsten Pasta, und schauen Netflix-Serien.

Bemerkenswert: Eberwein bastelt neben dem Profi-Job jetzt schon an seiner Zukunft. Im Fach Sportmanagement absolviert der Bayer ein Fernstudium.

Eberwein: „Ich will später dem Sport treu bleiben. Das Studium lenkt ab und ich bleibe so im Kopf fit.“

Und wie beschreibt er seine Lauf-Leidenschaft?

Eberwein: „Das ist eine Typfrage. Ich bin lang und eher hager und somit mehr für Ausdauer veranlagt als für Explosivität. Hinzu kommt die Fähigkeit zur Überwindung. Fußball ist meine Leidenschaft. Schon als Kind habe mich immer total verausgabt und vergessen, wo meine Grenzen sind.“

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Explodierende Baukosten
Fördertopf leer: Eissporthalle, HFC-Nachwuchszentrum und Elisabethbrücke in Halle vor dem Aus?

Durch explodierende Baukosten ist der Fördertopf leer. Für genehmigte Vorhaben wie die neue Eissporthalle ist plötzlich nicht mehr genügend Geld da. Und eine Lösung ist nicht in Sicht.
Von Dirk Skrzypczak 07.10.2021, 20:00

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Sparkassen-Eisdom (Foto: Silvio Kison)

Halle (Saale)/MZ - Die Regulierung der Schäden nach dem verheerenden Saalehochwasser 2013 droht für Halle zum Desaster zu werden. Aufgrund explodierender Baukosten ist der 953 Millionen Euro schwere Fluthilfetopf für Sachsen-Anhalt nach MZ-Informationen fast leer. Die Auswirkungen sind gravierend. Projekte wie der Umbau des Sparkassen-Eisdoms zur Eissportarena werden derzeit nicht begonnen. Vorhaben, an denen gearbeitet wird - wie das Leistungszentrum für den Nachwuchsfußball auf der Silberhöhe oder der Osendorfer See - drohen nicht fertig zu werden.

„Wir sind mit der Landesregierung im Dialog und erwarten Lösungsvorschläge. Schließlich haben wir gültige Fördermittelbescheide“, sagte Halles Bürgermeister Egbert Geier (SPD) der MZ. Nach MZ-Informationen stehen in der Stadt Projekte im Umfang von 50 Millionen Euro auf der Kippe, weil die Mehrkosten nicht gedeckt sind, darunter auch die neue Elisabethbrücke über die Saale.

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Elisabethbrücke
(Foto: Silvio Kison)

Doch Vorschläge gibt es nicht. „Das Land hat nichts versäumt. Die Problematik entsteht dadurch, dass die tatsächlichen Kosten vor allem langwieriger Vorhaben die bei der Bewilligung unterstellten Kosten übertreffen“, antwortete das Finanzministerium auf MZ-Nachfrage. Dieser Mehraufwand lasse sich aus den vom Bund bereitgestellten Mitteln nicht finanzieren, so eine Ministeriumssprecherin.
In der Landespolitik herrscht Ratlosigkeit

Bis 2016 waren die Fluthilfeanträge an das Land zu stellen. Damals waren auch die Baukosten festgeschrieben worden. Preissteigerungen hatte keiner auf dem Zettel. „Das Sondervermögen des Bundes, aus dem die Hochwasserhilfen den Ländern gewährt wurden, verfügt nicht über Mittel, die zur Ausfinanzierung der Mehrbedarfe bereitgestellt werden könnten“, so das Ministerium. Offen sei, ob alternative Förderprogramme genutzt werden könnten, um die Lücken zu schließen.

In der Landespolitik herrscht Ratlosigkeit. „Das ist ein Knaller. Im Regierungskabinett hatte das Problem nie eine Rolle gespielt. Das Land kann die Kommunen jetzt nicht im Regen stehenlassen“, sagte der ehemalige Bildungsminister Marco Tullner. Sein Kollege in der CDU-Landtagsfraktion, Frank Bommersbach, hat das Finanzministerium aufgefordert, „den Abfluss der Fluthilfegelder darzustellen und offenzulegen, welche Summe noch zur Verfügung steht“. Das Land müsse den Betroffenen schnell Alternativen aufzeigen. Tatsächlich stecken in Sachsen-Anhalt offenbar alle Städte und Gemeinden in der Zwickmühle, die mit ihren Projekten nicht fertig sind. Das betrifft unter anderem Magdeburg. Dort wird der geplante Brückenzug über die Elbe deutlich teurer. Statt mit 50 Millionen Euro wie 2016 wird nun mit 180 Millionen Euro kalkuliert.

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Baustelle HFC Nachwuchszentrum
(Foto: Silvio Kison)

Reicht das Geld in Halle nicht, weil für dieses Vorhaben die Kosten explodieren? Bislang wird darüber in Halle nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Alleine an der öffentlichen Infrastruktur wie Straßen und Plätzen hatte die Flut in der Stadt Schäden in Höhe von 124 Millionen Euro (Stand 2016) verursacht. Hinzu kommen Sportanlagen wie die neue Eissporthalle, die ursprünglich für 23 Millionen Euro gebaut werden sollte, was heute aber nicht mehr reicht. „Wir können nichts dafür, dass die Baupreise steigen. Wenn die Politik ihr Versprechen nicht hält, wäre das ein enormer Glaubwürdigkeitsverlust“, kritisierte Daniel Mischner, Präsident der Saale Bulls. Der Eisdom als Ersatz für die bei der Flut zerstörte Eissporthalle sei nur ein Provisorium, „eine Blechbüchse mit Eisfläche“. Stehe Sachsen-Anhalts einzige Eissporthalle nun zur Disposition, sei das eine Katastrophe.

HALHFCer 13
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Re: Presseschau

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Leider MZ+ aber hier bahnen sich wohl Probleme an die unseren Nachwuchs betreffen könnten.

Hat jemand den ganzen Artikel?

https://www.mz.de/lokal/halle-saale/for ... duced=true

RWG
+++ NUR DER HFC +++


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Re: Presseschau

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VOR DUELL MIT HALLE RUHT DIE ALTE LIEBE
Zwei Ex-HFC-Talente glauben an Sensation mit Union Sandersdorf im Landespokal
Martin Ludwig und Pascal Pannier waren nah dran, es als Profis beim HFC zu schaffen. Jetzt spielen sie für Sandersdorf. Wie das Duo das Pokalduell einschätzt.

Von Tobias Grosse
09.10.2021, 08:02

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Die einstigen Pascal Pannier (l.) und Martin Ludwig konnten sich beim Halleschen FC nicht durchsetzen. (Foto: imago/Collage MZ.de
Halle (Saale)/Sandersdorf/MZ - Es kommt immer mal wieder vor, dass sich Martin Ludwig und sein Nachbar in Halle in einer der Wohnungen treffen und Fußball gucken. Oder fachsimpeln. Je näher das bevorstehende Wochenende aber gekommen ist, desto mehr haben sich die Gespräche verändert. Nun wurden auch mal ein paar Spitzen ausgeteilt.

„Aber alles auf freundschaftlicher Basis“, erzählt Ludwig, Oberliga-Kicker von Union Sandersdorf, vor dem Landespokal-Spiel am Samstag (14 Uhr) gegen den Drittligisten Hallescher FC. Denn Ludwigs Nachbar und bester Freund ist HFC-Innenverteidiger Niklas Kastenhofer. Genau dieses direkte Duell droht nun aber zu platzen: Kastenhofer plagt sich mit einer leichten Knieverletzung herum.

Martin Ludwig hat eine Profikarriere längst abgehakt
Unabhängig davon: Das Pokal-Achtelfinale gegen den HFC wird das nicht nur für Ludwig zu einer Reise in die eigene sportliche Vergangenheit. Diverse Union-Spieler haben in der Jugend in Halle gespielt. Stürmer Ludwig ist derjenige, der am nächsten dran war, sich bei den Profis zu etablieren.
In der Saison 2017/18 lief er 17 Mal - meist als Joker - in der 3. Liga auf. Danach jedoch auch wegen Verletzungen nur noch zweimal. Über Regionalligist Halberstadt und den 1. FC Merseburg fand er 2020 den Weg nach Sandersdorf.

Dass es damals nicht geklappt hat mit der Profikarriere, ist mittlerweile abgehakt. „Im Endeffekt muss man sagen, dass es für mich wohl auch nicht für mehr als 3. Liga gereicht hätte“, sagt Ludwig. Er wollte daher bewusst einen Schnitt machen.

Pascal Pannier: Über Lok und Chemie Leipzig nach Sandersdorf
„Hätte ich weiter auf die Karte Fußball gesetzt, hätte ich vielleicht erst mit 30 Jahren etwas anfangen können, was mir für die Zeit danach nützt.“ Also ging er fußballerisch zwei Schritte zurück, von der 3. Liga in die Oberliga, und begann in Halle ein Studium der Sozialpädagogik.

Einen ganz ähnlichen Weg hat Pascal Pannier hinter sich. Auch er war einst Profi beim HFC, kam in der 3. Liga in der Saison 2017/18 aber nur viermal für insgesamt rund 30 Minuten zum Einsatz. Der Kreativspieler konnte im zentralen Mittelfeld unter Trainer Rico Schmitt nicht an den arrivierten Kräften vorbeiziehen.

„Das ist abgehakt“, sagt der Rechtsfuß, der wie Ludwig 22 Jahre alt ist. Nach Stationen bei den Regionalligisten Lok und Chemie Leipzig ist Pannier im Sommer nach Sandersdorf gewechselt. Dort ist er auf der Zehner-Position direkt hinter seinem ehemaligen HFC-Kollegen Ludwig als Stammkraft gesetzt. Zusammen haben beide in dieser Saison bisher sieben Tore für den Tabellenfünften der Oberliga erzielt.

Martin Ludwig feierte HFC-Derbysieg gegen Magdeburg als Zuschauer im Stadion
Dass es für sie jetzt im Landespokal gegen den alten Klub geht, löst natürlich in ihnen etwas aus. „Der HFC ist mein Verein seitdem ich klein bin und mein Vater mich das erste Mal mit ins Stadion genommen hat“, sagt Martin Ludwig, der auch vor zwei Wochen beim umjubelten Derbysieg gegen den 1. FC Magdeburg auf der Tribüne gesessen und seine alte Liebe angefeuert hat. Auch Pannier sagt wegen sieben Jahren HFC-Jugend: „Der Abschied fiel mir nicht leicht.“ Aber: „Er war das Beste für meine Entwicklung.“

Trotz aller Verbundenheit wollen sie nun gemeinsam die kleine Chance, die Union auf die Sensation hat, ergreifen. „Durch die Corona-Pandemie ist die Kluft zwischen den Profis und Amateuren zwar noch einmal größer geworden, aber komplett chancenlos sehe ich uns nicht“, sagt Spielmacher Pannier. Der HFC ist zwar logischerweise klarer Favorit, aber „zu einem kleinen Anteil sind sie schlagbar. Letztlich ist das auch nur dritte gegen fünfte Liga.“

Pascal Pannier und Martin Ludwig trauen Union Sandersdorf Sensation gegen HFC zu
Auch Ludwig traut Sandersdorf die Sensation zu: „Je länger wir die Null halten, desto mehr wird der HFC nachdenken“, glaubt er. „Wir können auch Fußball spielen und sind nicht einfach eine Herde, die keinen Plan hat.“

Für HFC-Fans gibt es an der Tageskasse keine Tickets mehr. Der MDR überträgt das Pokalspiel aber ab 14 Uhr im Livestream.


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Re: Presseschau

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Halle entgeht nur knapp einer Blamage
Experimente, Gewinner, Verlierer: Erkenntnisse aus dem HFC-Sieg in Sandersdorf

Im Landespokal-Achtelfinale bei Oberligist Sandersdorf verhindert der Drittligist nur mit Mühe eine Blamage. Welcher Spieler sich aber empfehlen kann.
Von Tobias Grosse und Fabian Wölfling 11.10.2021, 09:47 • Aktualisiert: 11.10.2021, 10:23

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Halles Kebba Badjie konnte seine Startelf-Chance im Landespokal nicht für Eigenwerbung nutzen. (Foto: imago images/Hartmut Bösener)


Sandersdorf/MZ - Lob gab es an diesem Tag praktisch nur für den Gegner. Und das verdientermaßen. Im Achtelfinale des Fußball-Landespokals verhinderte der schwach spielende Hallesche FC am Samstag nur mit Mühe eine Blamage beim Oberligisten Union Sandersdorf.

Erst nach Verlängerung setzten sich die Profis aus der 3. Liga mit 1:0 durch. Die couragierte Leistung des Fünftligisten erkannte auch HFC-Trainer Florian Schnorrenberg an. Er verteilte nach dem Spiel ein „großes Kompliment“ an die Gastgeber. „Sandersdorf hat sehr, sehr aufopferungsvoll verteidigt und hatte auch gute Möglichkeiten.“

In der regulären Spielzeit sogar die besseren als der HFC. In der ersten Halbzeit schoss der ehemalige Hallenser Pascal Pannier einen Freistoß knapp über das Tor, ein Fernschuss von Erik Schlegel klatschte auf die Latte. In Hälfte zwei kamen Danny Wagner und Kai Wonneberger zu weiteren guten Abschlüssen für Sandersdorf.
Hallescher FC spielt in Sandershof zu behäbig

Für den behäbigen HFC war Flügelspieler Julian Guttau in der ersten Halbzeit einmal gefährlich im Strafraum, in Abschnitt zwei mehrfach Top-Stürmer Terrence Boyd. Eine Großchance hatten die Profis bis zur Verlängerung nicht.

Dabei spielte der HFC mit Ausnahme von Michael Eberwein in der gerade möglichen Bestbesetzung. Die ist angesichts der vielen Verletzungen allerdings limitiert. Weil gegen Sandersdorf auch noch Niklas Kastenhofer mit Knieproblemen ausfiel, gab Marcel Titsch Rivero erstmals den Innenverteidiger. Der Routinier hatte zwar oft den Ball am Fuß, vermochte dem Angriffsspiel aber nur wenig Impulse zu geben. Auch die Doppel-Sechs bestehend aus Louis Samson und Niklas Landgraf konnte im Mittelfeldzentrum keine Dominanz entwickeln.

„Erst in der Verlängerung haben wir so gespielt, wie man es von Anfang an hätte spielen müssen“, sagte Schnorrenberg. „Und zwar deutlich besser in die Tiefe.“ Hatte der HFC zuvor das Tempo oft verschleppt, so dass er gegen die stark organisierten Sandersdorfer nicht in gefährliche Räume kam, spielte er nun schneller.
HFC: Kebba Badjie kann sich nicht empfehlen, Daniel Mesenhöler schon

So fiel auch das einzige Tor vor knapp 870 Zuschauern. Nach einem Konter über die rechte Seite und einer Flanke von Niklas Kreuzer war es Boyd, der eine Kopfballablage über die Linie drückte (108.). „Wir sind eine Runde weitergekommen, vielleicht mit einem blauen Auge“, sagte Schnorrenberg.

Als Erkenntnis des Pokalspiels dürfte bleiben, dass im Liga-Heimspiel gegen Saarbrücken am Samstag deutlich mehr Schwung im Offensivspiel benötigt wird. Dazu erwiesen sich junge Spieler wie Kebba Badjie, der auf dem rechten Flügel auflief, oder Tom Bierschenk, der Eberwein als Zehner vertrat, nicht als Kandidaten für die Startelf. Beide wurden zur Halbzeit ausgewechselt.

Ein gutes Debüt zeigte dagegen Torwart Daniel Mesenhöler. Er hielt alle Bälle, die auf sein Tor kamen, strahlte viel Ruhe aus. Der Einstand dürfte den Konkurrenzkampf mit Tim Schreiber anheizen.

thbreti
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jetzt noch Magen Darm

Bitte entplussen
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Re: Presseschau

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MAGEN-DARM-VIRUS, SPERRE UND VERLETZTE
Dramatische Personalsituation beim HFC: Wer kann gegen Saarbrücken noch spielen?
Die Personallage im Kader spitzt sich weiter zu. Besonders in der Defensive bereitet Trainer Florian Schnorrenberg ein drohendes Szenario Sorgen.

Von Christopher Kitsche
13.10.2021, 09:28 • Aktualisiert: 13.10.2021,
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Beim mühevollen Landespokal-Sieg in Sandersdorf spielte Marcel Titsch Rivero (l.) als Innenverteidiger. (Foto: imago/Bösener)

Halle (Saale)/MZ - Es war ein besorgniserregendender Anblick, der sich einem da beim Dienstagstraining des Halleschen FC bot. Gerade einmal elf Feldspieler sowie die drei Torhüter fanden sich auf dem Trainingsplatz am Leuna-Chemie-Stadion für die Einheit ein.

Beim in dieser Saison ohnehin schon durch Verletzungen personell stark gebeutelten Fußball-Drittligisten kamen zu den Langzeitverletzten weitere Ausfälle hinzu. Stürmerstar Terrence Boyd, Verteidiger Niklas Kreuzer und Mittelfeldmann Louis Samson sind an einem Magen-Darm-Infekt erkrankt. Alle drei Spieler wohnen in Leipzig und hatten sich wohl auf der gemeinsamen Fahrt zum Training angesteckt.

Hallescher FC: Große Personalsorgen in der Abwehr
Jonas Nietfeld und Marcel Titsch Rivero absolvierten nach dem kräftezehrenden Landespokalspiel über 120 Minuten am Samstag bei Union Sandersdorf (1:0) eine individuelle Einheit. „Beide werden aber morgen wieder zurück sein, so dass wir zumindest zwei Spieler mehr sind“, sagte HFC-Trainer Florian Schnorrenberg, der angesichts der vielen Ausfälle innerhalb seiner Mannschaft während der Spielzeit das Improvisieren mittlerweile gewohnt ist. Die nun weiter verkomplizierte Personallage vier Tage vor dem Heimspiel in der 3. Liga gegen den 1. FC Saarbrücken ist jedoch nur noch schwer zu händeln.

Besonders in der Viererkette sind die Sorgen groß, die Situation hoch kompliziert, um nicht zu sagen dramatisch: Auf der Rechtsverteidigerposition wird der gelb-rot-gesperrte Niklas Kreuzer fehlen. Vorgesehen war eigentlich, dass ihn Niklas Kastenhofer, der sich zuletzt als Stammspieler in der Innenverteidigung etablierte, ersetzt. Dafür sollte Niklas Landgraf in die Abwehrzentrale neben Kapitän Jonas Nietfeld rücken.

Der Rochade-Plan steht jedoch auf der Kippe: Kastenhofer konnte am Dienstag aufgrund einer Knieprellung erneut nicht trainieren, fehlte schon in Sandersdorf. „Wir hoffen, dass die Schmerzen bei ihm schnell abklingen“, sagte Schnorrenberg. Es wird ein Spiel gegen die Zeit.

HFC: Doppelausfall von Kastenhofer und Otto wäre kaum zu kompensieren
Sollte Kastenhofer nicht rechtzeitig fit werden, dürfte wohl der vielseitige Landgraf hinten rechts verteidigen. Wodurch wiederum die zweite Innenverteidigerposition vakant wäre. Dort stünde als Alternative dann nur noch der 19-jährige Fynn Otto zur Verfügung, der muss aber aufgrund einer Zerrung ebenfalls seit mehreren Tagen aussetzen.

Dass ein Doppelausfall von Otto und Kastenhofer eigentlich nicht mehr zu kompensieren wäre, wird an Schnorrenbergs Formulierung deutlich: „Einer von beiden sollte können. Wenn uns beide fehlen, dann weiß ich nicht mehr, was wir tun werden. Dann gehen uns allmählich die Ideen aus.“

Lichtblicke beim HFC: Fabian Menig und Jannes Vollert arbeiten am Comeback
Das Experiment mit Marcel Titsch Rivero, der in Sandersdorf über die vollen 120 Minuten in der Innenverteidigung auflief, findet wohl keine Fortsetzung. „Wir wollten einfach mal einen Eindruck bekommen, ob das auch eine Variante für die Ligaspiele ist.“ Bei der derzeitigen Personalsituation sei zwar generell „nichts auszuschließen“, sagte Schnorrenberg. Der Sechser wird aber ohnehin auf seiner angestammten Position vor der Abwehr gebraucht.

Die Personalprobleme in der Defensive werden Schnorrenberg nicht nur wegen der verletzten Spieler weiter beschäftigen: Titsch Rivero und Kreuzer sind mit vier gelben Karten vorbelastet, eine baldige Sperre droht. Lichtblick am Dienstag immerhin: Fabian Menig, seit Vorbereitungsstart außer Gefecht, war beim Training dabei. Auch Jannes Vollert drehte mehrere Laufrunden um den Platz.

thbreti
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Re: Presseschau

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